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HPFS





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HPFS (für High Performance File System) ist das Dateisystem von OS/2. Die ursprüngliche 16-Bit Version, in der Programmiersprache C geschrieben, war noch von Microsoft geschaffen worden. Sie stellte später die Grundlage für die Microsofts eigene Weiterentwicklung NTFS. Für den IBM LAN-Server hat IBM selbst eine vollständig in Assembler implementierte 32-Bit Version dieses Dateisystems entwickelt, HPFS386 oder auch IBM386FS. Diese war extrem schnell und bot erweiterte Sicherheitsfunktionen. Sie war auch mit Standard OS/2 lauffähig, wurde aber den offiziell vertriebenen OS/2 Versionen nie beigegeben. Einige für Standard-HPFS programmierte Hilfsprogramme, etwa solche zur Wiederherstellung gelöschter Dateien, waren allerdings unter der 32-Bit Variante nicht mehr funktionsfähig.

HPFS unterstützt lange Dateinamen, mit bis zu 255 Zeichen, und sogenannte erweiterte Attribute, die es erlauben, beliebige Metainformationen mit einer Größe von bis zu 64 Kbyte je Datei an eine Datei zu binden, ohne deren Nutzdaten zu verändern. So lässt sich z. B. eindeutig hinterlegen, mit welcher Anwendung eine Datei bearbeitet werden kann. Hierdurch entfällt gleichzeitig der Zwang, einer Datei eine bestimmte Dateiendung geben zu müssen (wie z. B. unter Windows).

Seit 1999 unterstützt OS/2 (WarpServer for e-business) auch das Journaled File System (JFS).

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©2005-2010 Die PC Maus, Letzte Änderung: 07.07.2010 07:58
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